Besuchen Sie uns auf der Intertraffic 2016!

22.3.2016

Die VMZ Berlin zeigt vom 5. bis 8. April auf der Intertraffic 2016 in Amsterdam neue Anwendungen zur Bereitstellung von anbieterübergreifenden Echtzeitverkehrs- und Mobilitätsinformationen.

Die VMZ Berlin stellt in Halle 11 am Stand der SIEMENS AG aus. Wir freuen uns darauf, Sie bei uns begrüßen zu dürfen. Sprechen Sie uns an!

5. - 8. April 2016 in Amsterdam

RAI Amsterdam - Europaplein, 1078 GZ Amsterdam (Niederlande)

Halle 11, Messestand 209 - Tisch 46


Streetllife: Wettbewerb zum Radfahren startet

29.02.2016

Ob mit dem öffentlichen Nahverkehr, mit dem Auto oder mit dem Fahrrad – Menschen in Großstädten nutzen und kombinieren für ihre täglichen Wege verschiedene Verkehrsmittel. Die mobile STREETLIFE App stellt dazu Nutzern personalisierte Informationen auf Smartphones bereit, um den schnellsten Weg und die besten dafür möglichen, nachhaltigen Transportmittel zu finden. Das Beste: echte Bäume warten auf die nachhaltigsten Verkehrsteilnehmer und die eifrigsten Radfahrer! Jeder App-Nutzer kann direkt am Wettbewerb teilnehmen.

Hier geht's zur App:
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.dfki.iui.mmir.streetlife

Nachhaltiges Mobilitätsverhalten ermöglichen

Im Rahmen des europäischen Projektes STREETLIFE wird damit das multimodale Verhalten von Nutzern untersucht. Mobile Routenplaner ermöglichen den Nutzern, schnell an ihr Ziel zu kommen. Mit der mobilen Anwendung von STREETLIFE werden dem Nutzer neben der Reisedauer, Weglänge und Kosten auch die verursachten CO2-Emissionen angegeben. Bei der Kombination verschiedener Verkehrsmittel werden Routen für den öffentlichen Nahverkehr, den Autoverkehr, den Fußgänger- und Radverkehr angeboten. Erstmals kann der Nutzer bei Fahrradrouten Gefahrenstellen für den Radverkehr gezielt vermeiden. Grundlage dafür sind Auswertungen von Unfallstatistiken und von Befragungen der Radfahrer/innen. Zusätzlich werden aktuelle Wetterdaten berücksichtigt.

Die Nutzer werden über die möglichen Optionen, deren Kosten und CO2-Wirkungen informiert und können entsprechend ihrer individuellen Präferenzen eine Route wählen.

Im Rahmen des Berliner Pilottests werden dazu Feldversuche durchgeführt und die verkehrlichen und sozialen Wirkungen der mobilen Anwendung evaluiert. Die Tests gehen dabei der Frage nach, wie sich dadurch das Mobilitätsverhalten der Nutzer verändert. Werden vorgeschlagene Routen genutzt? Wie oft weichen die Nutzer davon ab und welche Gründe gibt es dafür? Darüber hinaus untersuchen die Berliner Forscher die Wirkungen des gemessenen Verhaltens auf das Verkehrssystem insgesamt. Aber auch die Einsparpotenziale von CO2-Emissionen sind für die Wissenschaftler eine interessante Größe.

Mehr Sicherheit für Radfahrer

Neben der CO2-Bilanz bietet die Anwendung für Radfahrer die Möglichkeit, sich sichere Routen für ihre täglichen Fahrradwege empfehlen zu lassen. Bei der Bereitstellung sicherer Radrouten werden z. B. unfallträchtige Kreuzungsbereiche oder witterungsbedingte Unfallschwerpunkte umfahren und Radwege guter Qualität empfohlen. Im Anschluss an eine durchgeführte Fahrt kann jeder Nutzer seine Einschätzung und Bewertung darüber anderen Nutzern zur Verfügung stellen, um somit die Qualität der Daten zu verbessern.

„Bike Rider": Der Wettbewerb für Radfahrer

Mit dem Fokus auf der verstärkten Nutzung des Fahrrads und der Bewertung der objektiven und subjektiven Sicherheit wurde in der STREETLIFE App als Besonderheit das "Bike Rider"-Spiel integriert. Je mehr gefahrene Radkilometer eine Route enthält, desto mehr Punkte (in der App als virtuelle Blätter dargestellt) können gesammelt werden. Sind genügend Blätter gesammelt, so können damit virtuelle Bäume auf der Berlin-Karte innerhalb der App gepflanzt werden. Am Ende des Spiels werden pro Spielphase zwei Gewinner gekürt, die reale Baumpatenschaften erhalten, gesponsert von der Firma SIEMENS in Zusammenarbeit mit der Stadtbauminitiative der Stadt Berlin. Für das Projekt stellt sich dabei die Frage, inwieweit die Versuchsteilnehmer durch diese spielerische Komponente im Routenplaner zur verstärkten Nutzung des umweltfreundlichen Verkehrsmittels Fahrrad motiviert werden konnten.

Teilnehmer für den Feldversuch gesucht

Je mehr Teilnehmer, desto besser. Interessierte Nutzer sind willkommen und benötigen zum Mitmachen ein Smartphone mit dem Betriebssystem Android (ab Version 4.4), mindestens ein Gigabyte Hauptspeicher (RAM) sowie einen mobilen Internetzugang und GPS-Unterstützung. Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, aber zu Forschungszwecken wünschenswert, um später Befragungen durchführen zu können.

Die App ist seit dem 15. Februar 2016 über den Google Play Store erhältlich. Der Feldtest in Berlin läuft von März bis einschließlich Mai 2016. Innerhalb dieser Zeit werden drei Spielphasen (jeweils einen Monat lang) durchgeführt.

Das Projekt STREETLIFE

STREETLIFE ist ein von der Europäischen Union im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms gefördertes Projekt (FP7/2007-2013, Finanzhilfevereinbarung Nr. 608991). Die Senkung städtischer CO-Emissionen mittels nachhaltiger, auf Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) basierender Mobilitätslösungen ist das übergreifende Ziel des STREETLIFE-Projekts.

Im Berliner Pilot involvierte Partner sind: Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie , Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DLR - Institut für Verkehrsforschung, Fraunhofer FOKUS, SIEMENS und die VMZ Berlin (DE).

Kontakt

Tom.Schilling@vmzberlin.com


MyWay: Demonstration erfolgreich beendet

29.01.2016

Die VMZ Berlin entwickelt im Rahmen des Europäischen Forschungsprojekts MyWay einen Routenplaner der effizientes und komfortables Reisen ermöglicht. Dieser bezieht in Echtzeit alle relevanten innerstädtischen Verkehrsträger ein: Fußwege, Radwege, privates Auto, Bikesharing und als besondere Innovation die Verknüpfung mit flinc Mitfahrgelegenheiten.

Interessierte Nutzer konnten sich in den vergangenen drei Monaten im MyWay-Portal anmelden und darauf die App nutzen. Die aktivsten Nutzer wurden mit attraktiven Preisen belohnt. Der Hauptpreis war eine Action Cam! Weiterführende Informationen zum Abschlussevent finden Sie hier.

Als Teil des Forschungsprogramms »Smart Cities« des 7. Rahmenprogramms der Europäischen Kommission entwickeIn und validieren die Projektpartner in den drei Testgebieten Barcelona und Umgebung (Spanien), Trikala (Griechenland) sowie Berlin (Deutschland) während der Projektlaufzeit bis Februar 2016 die integrierte Plattform »European Smart Mobility Resource Manager«. Die Plattform verknüpft im urbanen Raum verkehrsträgerübergreifend den motorisierten und nicht-motorisierten Verkehr, Elektrofahrzeuge und den Öffentlichen Personennahverkehr mit flexiblen Mobilitätsangeboten wie Carsharing und Mitfahrangeboten.


City2.e 2.0 - Routing zum freien Parkplatz nimmt Betrieb auf

24.09.2015

Im Rahmen des laufenden Forschungsprojekts „City2.e 2.0" demonstriert die VMZ Berlin gemeinsam mit Siemens, Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (SenStadtUm), dem Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM) und dem Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in der Berliner Bundesallee, wie künftig schneller ein freier Stellplatz für das Fahrzeug auf der Straße gefunden werden kann.

In diesem weltweit ersten Pilotprojekt überwachen Radarsensoren an Straßenlaternen permanent den städtischen Parkraum an der Berliner Bundesallee. Auf einem 200 Meter langen Straßenabschnitt zwischen Walther-Schreiber-Platz und Friedrich-Wilhelm-Platz erfassen die Sensoren freie Parkplätze sowie die Belegung von Parkflächen für Elektroautos an Ladesäulen.

Die VMZ Berlin hat die Echtzeitbelegungsdaten in ihre eigene Mobilitätsplattform integriert und stellt die Informationen in einer selbstentwickelten App zur Verfügung. In der App kann sich der Nutzer über den aktuellen Belegungsgrad der Parkplätze informieren und sich zusätzlich direkt in der App zu diesen routen lassen.

         

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Im Rahmen dessen verfolgt das Bundesumweltministerium ein wesentliches Ziel: Reduktion der CO2-, Schadstoff- und Lärmemissionen des Kfz-Verkehrs.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Projektflyer.

Zusätzlich strahle das Pro7 Magazin "galileo" einen Beitrag über das Projekt aus, der sich hier angesehen werden kann.


Forschungsprojekt Door-to-Door Information for Air Passengers (DORA) gestartet

10.07.2015

Das Forschungsprojekt DORA wird innerhalb des EU-Forschungsprogramm Horizon 2020 gefördert und bezieht sich auf die Ausschreibung MG 1.3-2014 Seamless Air Mobility. DORA startete am 1. Juni 2015 und hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Die VMZ Berlin übernimmt die technische Projektleitung.

Im Projekt DORA wird ein innovativer Tür-zu-Tür-Informationsdienst entwickelt und getestet, der die landseitigen Verkehrsmittel, den Flugverkehr und die Situation im Flughafenterminal einbezieht. Der Informationsdienst wird den Passagieren als Smartphone-App zur Verfügung gestellt.

Der Dienst wird prototypisch für die Verbindung Berlin – Palma de Mallorca entwickelt und während einer einjährigen Testphase demonstriert.

Wesentliche Komponente des Dienstes ist ein auf Echt-Zeit-Daten zur Situation im Straßen-, Schienen- und Flugverkehr basierender verkehrsträgerübergreifender intermodaler Routenplaner für den Weg vom und zum Flughafen. Mit neu entwickelten Lösungen für die Mobilität im Terminal wie Indoor-Navigation per Smartphone und Wartenschlangenerkennung an den Sicherheitskontrollen wird das Informationsangebot für die Passagiere vervollständigt.  Bei Störungen werden dem Passagier automatisch Alternativ-Routen angezeigt. Darüber hinaus wird der Dienst in die Auskunftssysteme der Verkehrsunternehmen und Flughafengesellschaften eingebunden.

Neben den Flughafengesellschaften beteiligen sich die Städte Berlin und Palma de Mallorca, die für die Verkehrsinformation und -steuerung verantwortlichen lokalen Partner, die öffentlichen Verkehrsunternehmen sowie Technologieunternehmen und Universitäten an dem Projekt. In Berlin sind dies neben VMZ Berlin die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH sowie die Technische Universität Berlin. Air Berlin ist assoziierter Partner des Projekts.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.dora-project.eu

Kontakt: Jan.Kaetker@vmzberlin.com

 

This project has received funding from the european union's horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement n° 635885.